Gemeindewahlen 2021

Starkes Team - unsere KandidatInnen für den Gemeinderat und die Finanzkommission

Michael Schmid, Ivo Graf, Sonja Ihle, Thomas Baumann, Oliver Krähenbühl, Regina Gerber-Werder
Michael Schmid, Ivo Graf, Sonja Ihle, Thomas Baumann, Oliver Krähenbühl, Regina Gerber-Werder

 

Die Gemeindewahlen stehen an - Jetzt den Wahlzettel ausfüllen!

«Zukunft Suhr» stellt je drei Kandidierende für den Gemeinderat und für die Finanzkommission. Zudem stellen wir mit Thomas Baumann einen kompetenten und - mit achtjähriger Erfahrung als Gemeinderat - bestens ausgewiesenen Kandidaten für das Amt als Gemeindepräsident.

Unsere Wahlversprechen

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30.8.2021, Joachim Greuter

Marco Genoni unterstützt die Wahl von Thomas Baumann zum neuen Gemeindepräsidenten

Marco Genoni - amtierender Gemeindepräsident
Marco Genoni - amtierender Gemeindepräsident

Nach zwölf Jahren im Gemeinderat tritt Marco Genoni nicht mehr zur Wahl an. Im Interview erzählt der scheidende Gemeindepräsident über die Erfolge und die Veränderungen der letzten Jahre. Und er gibt die Antwort, weshalb er die Wahl von Thomas Baumann zum neuen Gemeindepräsidenten unterstützt und was die Stärken von Sonja Ihle und von Oliver Krähenbühl sind.

 


Vor zwölf Jahren wurdest du als Vertreter von «Zukunft Suhr» in den Gemeinderat gewählt und seit vier Jahren führst du die Gemeinde als Gemeindepräsident. Welches sind die größten Erfolge der letzten Jahre?

Genoni: Wir haben als «Zukunft Suhr» viele neue Impulse im Gemeinderat eingebracht und als Team auch viele Projekte umgesetzt. Wir haben unsere Aufgaben im Bereich Schulraum gelöst. 

Dank Neuinvestitionen in die Primarschulhäuser Feld und Dorf – Stichwort Vinci – und dank Sanierungen der Kindergärten bieten wir der Schule sehr gute Bedingungen.

Diese Bauprojekte mussten wir teilweise mit Darlehen finanzieren. Es handelt sich jedoch um zukunftsträchtige Investitionen für die nächsten 30 bis 40 Jahre und sie müssen auch in diesem Zeitraum beurteilt werden. Unsere Verschuldung hält sich auch gegenüber anderen Gemeinden in einem gut vertretbaren Rahmen.

 

Inwiefern hat sich die Gemeinde in dieser Zeit verändert? 

Genoni: Bleiben wir beim Beispiel Schule. Neben den Schulbauten spielen die weichen Faktoren eine zentrale Rolle, damit eine Schule für Kinder und Lehrpersonen einen guten Rahmen bietet. So ist die strategische Ausrichtung der Schule dank regelmässigem Austausch zwischen Schulleitung, Schulpflege und Gemeinderat im Dialog entstanden und wird von allen Beteiligten unterstützt.

Ja, Dialog ist das Schlüsselwort für eine erfolgreiche Gemeindepolitik.  

 

Was wünschst du dir für die Zukunft von Suhr?

Genoni: Suhr soll weiterhin als fortschrittliche Gemeinde gelten, die gute Rahmenbedingungen für Ihre BürgerInnen bietet. Dazu muss die politische Kultur des Austausches und das Einbeziehen eines breiten Spektrums der Bevölkerung gepflegt und weitergeführt werden.

Für die Entwicklung von Suhr ist das Engagement vieler Freiwilligen und unserer Kommissionen eine wichtige Stütze der politischen Arbeit. So können SuhrerInnen ihr Know-how und ihr Engagement direkt einbringen. 

 

Warum sind die KandidatInnen von «Zukunft Suhr» dafür am besten geeignet?

Genoni: Die drei PolitikerInnen von «Zukunft Suhr» bieten Gewähr, dass die positiven Entwicklungen der letzten Jahre weitergeführt werden.

Sonja Ihle hat mit ihrer Arbeit als Präsidentin der Schulpflege ihre Fähigkeiten als lösungsorientierte und kommunikative Persönlichkeit bewiesen, die auch mit schwierigen Situationen umgehen kann.

Oliver Krähenbühl habe ich im Gemeinderat als umsichtigen Allrounder erlebt, der sehr strukturiert die vielen anspruchsvollen Aufgaben anpackt.

Mit Thomas Baumann durfte ich acht Jahre im Gemeinderat zusammenarbeiten. Mit seiner Ruhe und Fähigkeit, tragfähige Lösungen anzustreben, ist er ein würdiger Gemeindepräsident. Dazu kommt sein Knowhow im Bereich Umwelt. Wir leisten in Suhr einen Beitrag zur Klimakrise und treffen die nötigen Vorkehrungen, damit wir auch in Zukunft über eine qualitativ lebenswerte Umgebung verfügen. Erste Erfolge können wir mit den Baumreihen an der Tramstrasse, mit naturnahen Spielplätzen und den vielen Sitzmöglichkeiten entlang den Spazierwegen bereits verbuchen. Ein Trumpf ist sicher sein Grossratsmandat, das ihm wichtige Vernetzungen mit dem Kanton bietet.

 

Wir von «Zukunft Suhr» bedanken uns herzlich für das Interview und wünschen dir Marco, alles Gute für einen erfolgreichen Abschluss als Gemeindepräsident und für deine Zeit danach.


18.8.2021, Thomas Baumann

Visionen für Suhr

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Suhr

Es freut mich sehr, dass ich mich Ihnen als «Zukunft Suhr»-Kandidat für das Amt als Gemeindepräsident von Suhr vorstellen darf.

 

In Holderbank AG aufgewachsen machte ich eine Lehre als Landwirt und studierte anschliessend Agronomie an der ETH. Seit über 30 Jahren führe ich den Landwirtschaftsbetrieb Galegge, arbeite in einem Teilpensum im Naturama und bin seit 2021 Grossrat. Zuvor war ich in Kommissionen und Arbeitsgruppen der Gemeinde tätig und im Vorstand des Natur- und Vogelschutzverein. Ich bin Gründungsmitglied von Suhr Solar und Hauptinitiator der Renaturierungen an der Suhre an der Wyna.

Ich bin Vater einer Tochter in Ausbildung und einer erwachsenen Pflegetochter.

Als Gemeindepräsident werde ich mein berufliches Engagement dem neuen Amt anpassen.

Thomas Baumann, Gemeinderat Ressort «Bau, Verkehr und Umwelt»


Acht Jahre im Gemeinderat

Zuerst war ich für das Ressort «Bildung und Kultur» zuständig, aktuell für den Bau- Verkehrs- und Umweltbereich. In dieser Zeit konnte ich von der Führungsarbeit der beiden Vorgängerpräsidenten Beat Rüetschi und Marco Genoni profitieren. Suhr hat sich in dieser Zeit zu einer Gemeinde entwickelt, die für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet ist. Als Gemeinderat begleite ich mit engagierten Menschen aus Kommissionen, Arbeitsgruppen, der Bevölkerung und einer gut aufgestellten Bauverwaltung Suhr in seiner baulichen und verkehrlichen Entwicklung. Diese Herausforderung macht mir Freude. Neben Fachkenntnissen ist eine gute Portion gesunder Menschenverstand für die Lösung der vielfältigen Alltagsaufgaben nötig.

 

Es braucht Visionen für die Weiterentwicklung von Suhr

Suhr befindet sich in einer spannenden Entwicklung: Die Gemeinde wächst und gewinnt neben dem ländlichen Charakter immer mehr an Urbanität. In der Bevölkerung ist diesbezüglich eine Verunsicherung feststellbar. Dieser Wandel muss thematisiert werden. Aus beiden Blickwinkeln gibt es gute Ansätze. Wesentlich ist, dass wir gemeinsam an dieser Transformationsprozess aktiv arbeiten und so die Richtung bestimmen können. Ich sehe die Aufgabe des Gemeinderates und des Gemeindepräsidiums darin, verschiedene Sichtweisen im gemeinsamen Diskurs zu moderieren und die besten Lösungen für Suhr zu finden.

 

Meine Vorstellung für Suhr

Mein künftiges Suhr funktioniert in den Quartieren als Gemeinschaft, wo man sich kennt und aushilft, gemeinsame Aktionen plant und durchführt. Die BürgerInnen engagieren sich, diskutieren und entscheiden aber auch für die Anliegen, die die gesamte Gemeinde betreffen.

Dazu gehört, dass sich in Zukunft Durchgangs- und Dorfverkehr auf Augenhöhe bewegen. Die geplante Ost- und Südumfahrung erlaubt die Umsetzung von sicheren Velo- und Fussgängerverbindungen. Die Wohn- und Gewerbebauten zeugen von nachhaltiger und architektonischer Qualität mit begrünten, stromproduzierenden Dächern und Fassaden und lassen SuhrSolar zum grossen Energieproduzenten wachsen. Sorgfältig mit Grünflächen gestaltete öffentliche Räume, Strassen und Plätze garantieren trotz Klimaerwärmung eine gute Aufenthaltsqualität, wo sich die Bevölkerung gerne trifft. Die ÖV-Verbindungen und -Strecken (z.B. Verlängerung ins Wynecenter) werden optimiert. Forst- und Landwirtschaftsbetriebe ergänzen und verbessern als Dienstleistung die Naherholungsgebiete. Die Quartierarbeit stösst vielfältigste soziale Kontakte an und schafft so ein hohes  Heimat- und Sicherheitsgefühl für alle SuhrerInnen. Klima- und Umweltschutz hat im privaten und im öffentlichen Bereich einen grossen Stellenwert und wird selbstverantwortlich gelebt. Suhr ist Teil der Region, geht aktiv auf andere Gemeinden zu und beteiligt sich an überkommunalen Aufgaben- und Fragestellungen.

 

Suhr wird gesunde Finanzen ausweisen

Für nachhaltiges Gewerbe sollen gute Standortbedingungen geschaffen werden wie z.B. aktuell der Gewerbepark bei der Emmi. Eine überdurchschnittliche Standortattraktivität ergibt sich durch ein gesamtheitliches Verkehrsangebot, eine gute Schule, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, attraktive Betreuungsangebote für Jung und Alt, eine bürgerfreundliche Gemeindeverwaltung, Naherholungsgebiete und Freizeitanlagen. Aktiengesellschaften optimieren heute ihre Steuerpolitik kurzfristig und zeigen weniger langjährige Standorttreue. Daher ist für schwarze Zahlen in Zukunft eine klare politische Ausrichtung als attraktive Wohn- und Lebensgemeinde für Familien, Singles, ältere Menschen und einer vorbildlichen Integration von AusländerInnen anzustreben. Das ist dank Zusammenarbeit, Kreativität und Innovation auch mit geringeren finanziellen Möglichkeiten möglich, wie das Suhr in den letzten Jahren bewiesen hat. Es sind aber auch gängige Standards und konventionelle Projekte zu hinterfragen und neue Lösungen zu suchen. So werden in den nächsten Jahren kantonale Strasseninfrastrukturprojekte mit über Fr. 20 Mio. unsere Gemeinde enorm belasten.

 

Zukunftsbilder geben Sicherheit und stärken Entscheidungsprozesse

Zukunftsbilder tragen wesentlich zum Gelingen von Vorhaben bei. In meinem beruflichen Werdegang konnte ich das wiederholt erfahren. Auch für den Galeggenhof in seiner heutigen Form als städtischer Landwirtschaftsbetrieb mit Direktvermarktung, Naherholungsgebietspflege und Biodiversitätsförderung stand zuerst eine Vision. Trotz anfänglichem Gegenwind wurde der Hof zu einem erlebbaren, aber auch wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb.

 

Gerne würde ich mit Ihnen zusammen die nächsten vier Jahre als Gemeindepräsident Zukunftsbilder für Suhr entwickeln und schrittweise umsetzen. Dafür bringe ich meine Freude, meinen Mut, meine Besonnenheit und Hartnäckigkeit mit. Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre Stimme als Gemeinderat und Gemeindepräsident geben, und bedanke mich jetzt schon herzlich dafür.

 

Ihr Thomas Baumann


4.7.2021, Bastian Wittwer

Wie sieht DEIN Suhr in Zukunft aus?

Plakataktion - Übergabe an den Gemeinderat

Heike Fischer und ihre Töchter, Marco Genoni (Gemeindepräsident), Thomas Baumann (Gemeinderat), Philippe Woodtli (Geschäftsführer Gemeinde Suhr) und Rhea Mollet bei der Übergabe der Auswertung der Plakataktion
Heike Fischer und ihre Töchter, Marco Genoni (Gemeindepräsident), Thomas Baumann (Gemeinderat), Philippe Woodtli (Geschäftsführer Gemeinde Suhr) und Rhea Mollet bei der Übergabe der Auswertung der Plakataktion

Im Monat Mai luden an sieben Orten im Zentrum von Suhr Plakate ein, unter dem Titel «Wie sieht DEIN Suhr in Zukunft aus?» Vorschläge zu machen, wie sich der Dorfkern weiterentwickeln soll. Das Angebot wurde rege genutzt, mehr als 150 Anregungen wurden notiert: von mehr Grün, mehr Platz zum Verweilen bis hin zu mehr Leben in allen Facetten. Am 2. Juli wurden die Ergebnisse dem Gemeinderat überreicht.

 

Wir danken allen herzlich, die mit ihren Anmerkungen dazu beigetragen haben.

 

>> Die Zusammenfassung der genannten Anregungen finden Sie hier <<


27.6.2021, Bastian Wittwer

KGV-Mitwirkung

Mit dem Kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) wird der Gemeinde Suhr ein wichtiges Instrument zur Verfügung stehen, dass die Stossrichtung der Verkehrsentwicklung in der Gemeinde aufzeigt. Dies ist nötig, um eine positive Weiterentwicklung von Suhr sicherzustellen.

 

Das überparteiliche Bündnis «Zukunft Suhr» begrüsst dieses Vorgehen sehr. Dass der Bevölkerung die Möglichkeit geboten wird, aktiv an der Erstellung des KGV mitzuwirken, unterstreicht die Bedeutung für die Allgemeinheit.

 

Wir von «Zukunft Suhr» nehmen die Mitwirkung wahr und reichen im Mitwirkungsverfahren eine ausführliche Stellungnahme ein.

 

Download
Mitwirkungsverfahren KGV - Stellungnahme «Zukunft Suhr» - Kurzversion
Mitwirkung_KGV_ZuSu_Kurzversion.pdf
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Nehmen auch Sie die Gelegenheit war und geben Sie eine Rückmeldung zum Kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) der Gemeinde Suhr.

  

Alle Infos finden sie auf der Homepage: www.kgv-suhr.ch


27.6.2021, Bastian Wittwer

Neue Kräfte für die Finanzkommission

Wahlen 2021

Nach Amtsdauern von sechs bzw. acht Jahren treten die drei «Zukunft Suhr» Mitglieder der Finanzkommission zurück. Dies, da die drei künftig wieder mehr Zeit für all die Ideen und Projekte haben möchten, die über die letzten Jahre zu kurz gekommen sind. «Zukunft Suhr» präsentiert drei neue, bestens geeignete Kandidat*Innen.

 

>> Weiter zu den Kandidat*Innen <<


Schulkredit von 8 Mio. Franken bewilligt

Am meisten zu diskutieren gab die Sanierung des Schulhauses Ost Die IG Pro Suhr und die SVP kamen mit dem Antrag den Kredit von 8 auf 7 Mio. Franken reduzieren. Die anwesenden Stimmberechtigten gaben aber den vom Gemeinderat beantragten 8 Mio. Franken mit 118 zu 60 Stimmen den Vorzug. Dies ganz im Sinne von  «Zukunft Suhr», welche zum Traktandum die Ja-Parole gefasst hatten.

 

Unbestritten waren die anderen Kredite: die Erneuerung der Kanalisation am nördlichen Abschnitt der Tramstrasse für 3,5 Mio. Franken sowie die Sanierung weiterer Strassen und Kanalisationen (4 Mio. Franken bis 2026). Für 400'000 Franken werden zudem drei Bushaltestellen behindertengerecht gemacht.

 

An die Gmeind vom 10. Juni fanden 189 von 5727 Suhrer Stimmberechtigten den Weg (3.3 %).


1.6.2021, Bastian Wittwer

Gemeindeversammlung am 10. Juni 2021

An der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2021 werden unter anderem folgende Traktanden behandelt:

  • Behindertengerechten Ausbau Bushaltestellen: Verpflichtungskredit von 400'000 CHF
  • Sanierung Schulhaus Ost: Ausführungskredit von 8 Mio. CHF
  • Erneuerung Kanalisation Tramstrasse: Verpflichtungskredit von 3.5 Mio. CHF
  • Sanierung / Erneuerung Gemeindestrassen: Verpflichtungskredit von 2 Mio. CHF Unterhalt
  • Sanierung / Erneuerung Kanalisationen: Verpflichtungskredit 2 Mio. CHF Unterhalt für die Jahre 2022 - 2026

Die detaillierten Unterlagen sind auf der Homepage der Gemeinde Suhr zu finden (Link) und natürlich im Abstimmungsbüchlein (Link).

 

«Zukunft Suhr» hat sich mit den Themen beschäftigt und für alle Geschäfte die Ja Parole gefasst.

 

Kommen auch Sie an die Gemeindeversammlung und unterstützen Sie uns und den Gemeinderat. Investitionen in die Gemeinde-Infrastruktur sind immer auch eine Investition in die Zukunft und in die nächsten Generationen.

 


13.5.2021, Bastian Wittwer

Rückblick – Plakataktion für Ideen zur Aufwertung des Dorfzentrums

Unter dem Motto „Wie sieht DEIN Suhr in Zukunft aus?“ organisierte «Zukunft Suhr» eine Plakataktion. An insgesamt sieben Standorten im Dorfzentrum stehen im Monat Mai Plakate, die zum Mitmachen und Ideen liefern einladen. Zum Start der Aktion fand am Samstag, 8. Mai bei schönem Frühlingswetter ein Rundgang statt, der den Startschuss für die Diskussion mit der Bevölkerung lancierte.

 

Auf dem Rundgang von Plakat zu Plakat, wurden durch die Mitglieder der Arbeitsgruppe Raumentwicklung von «Zukunft Suhr» fachkundige Anregungen gegeben. Es konnten auch bereits erste Ideen zu den jeweiligen Standorten gesammelt und auf die Plakate geschrieben werden. Genannt wurde zum Beispiel:

 

„Eine ruhige Gartenbeiz, wie seinerzeit das Gilgenrestaurant, vermisse ich sehr in Suhr. Man sitzt fast überall an der Strasse oder neben einem Parkplatz.“

 

„Es sollte mehr Grünflächen mit einheimischen Pflanzen geben, die miteinander vernetzt sind, so dass sie den Insekten dienen.“

 

„Auf der mittleren Dorfstrasse steht den Fussgängern nur das schmale Trottoir zur Verfügung. Da wird es oft sehr eng. Es sollte mehr Platz für die Fussgänger und auch mehr Abstellplätze für Velofahrer geben. Es könnte Einbahnverkehr auf dieser Strasse eingeführt werden.“

 

„Suhr hat das grosse Glück über Fliessgewässer zu verfügen. Die Zugänglichkeit könnte an verschiedenen Stellen verbessert werden und eine schöne Ufergestaltung liesse sich zum Teil realisieren.“

 

Anstoss für künftige Raumentwicklung

«Zukunft Suhr» freut sich über die Rückmeldungen, Gedanken und Ideen aus der Bevölkerung. Diese werden ausgewertet und dem Gemeinderat übergeben und sollen als Anstoss für die künftige räumliche Entwicklung für ein lebenswertes Suhr dienen, wo die Menschen im Mittelpunkt stehen.


30.4.2021

Wie sieht DEIN Suhr in Zukunft aus?

«Zukunft Suhr» lädt dazu ein, sich Gedanken zu machen über Plätze, Strassenräume und besondere Orte im Herzen von Suhr und die Ideen dazu zu teilen. Mit einem Rundgang durchs Dorfzentrum am Samstag 8. Mai wird die Diskussion mit der Bevölkerung gestartet.

 

Mehr und mehr rückt das Thema der öffentlichen Räume in den Fokus. Dabei geht es um das, was zwischen den Häusern passiert. Um all die Wege, Strassen und Plätze, die wir tagtäglich nutzen. Je nachdem, wie sie gestaltet sind, beeinflussen sie, wieviel Leben im Aussenraum stattfinden kann. Auch für einen Wirt oder eine Ladenbesitzerin ist eine Lokalität an einem belebten Platz attraktiv.

Nachdem in den vergangenen Jahrzehnten das Hauptaugenmerk oft auf den Verkehr gelegt wurde, setzt sich vermehrt das Ziel durch, auch wieder Platz für Menschen in den Zentren zu schaffen.

 

Wie steht es um Suhr?

Wo sind die Orte, an denen sich die Einwohnerinnen und Einwohner gerne aufhalten? Wo findet das öffentliche Leben statt? Täte es diesen Orten gut, wenn sie einladender gestaltet wären? Diesen Fragen möchte «Zukunft Suhr» mit einer Plakataktion nachgehen. An insgesamt sieben Standorten im Dorfzentrum stehen Plakate, die zum Mitmachen einladen.

 

Zum Start der Plakataktion findet am 8. Mai ein gemeinsamer Rundgang zu den einzelnen Standorten der Plakate statt.

 

Einladung zum Rundgang am 8. Mai 2021

 

Start: 10 Uhr auf dem Platz des früheren Restaurants Gilgen (hinter dem Coop, Ecke Obere Dorfstrasse/ Kirchgasse).

 

Sie sind herzlich dazu eingeladen, uns auf dem Rundgang zu begleiten und zu diskutieren wie Suhr raumplanerisch aufgewertet werden könnte.

 

Es besteht ein Schutzkonzept und Maskenpflicht.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Weitere Infos

Klicken Sie auf diesen Link für weitere Infos. Hier finden Sie auch die einzelnen Plakate abgebildet.

 

Auf der Karte sind die einzelnen Standorte der Plakate zu sehen
Auf der Karte sind die einzelnen Standorte der Plakate zu sehen

Bastian Wittwer, 12.4.2021

Erfolgreich an der Urne

Die drei Vorlagen über die Mischwasseranlagen wurden von der Bevölkerung sehr deutlich angenommen. «Zukunft Suhr» hatte die Ja-Parole gefasst und sieht im klaren Ergebnis auch einen Vertrauensbeweis in die gute Arbeit des Gemeinderates.

 

Diese Abstimmungen zeigen auf, dass der Gemeinderat nicht nur innovative Projekte umsetzen kann, sondern dass er auch Krisen positiv bewältigen kann: Er machte eine saubere Aufarbeitung und Analyse der kritischen Kostenüberschreitung bei der Mischwasserbehandlungsanlage beim Möbel Pfister. Die Ursachen des Debakels stammen notabene aber aus einer Zeit als das Bauressort von einem bürgerlichen Gemeinderat besetzt war. Fehler auszubügeln und daraus zu lernen damit zeigt der Gemeinderat Grösse.

In der schwierigen Coronazeit versucht der Gemeinderat mit neuen Kommunikationsmitteln wie Podcast oder Videos das Defizit an Bürgerinformationen auszugleichen. Diese stossen auf gute Resonanz. Da mutet es doch etwas komisch an, wenn in der letzten Ausgabe von SuhrPlus bei den bürgerlichen Parteinachrichten von «Nichtinformationstendenzen» die Rede ist.

 

 

Offizielles Protokoll der kommunalen Volksabstimmung.


Joachim Greuter, 9.3.2021

Mit Schwung in die neue Legislatur

Nach zwölf Jahren im Gemeinderat davon vier als Gemeindepräsident tritt Marco Genoni nicht mehr zu den Wahlen an. «Zukunft Suhr» freut sich, mit Sonja Ihle eine kompetente und erfahrene neue Kandidatin präsentieren zu können. Thomas Baumann und Oliver Krähenbühl haben sich als Gemeinderat bewährt und sind bereit, sich weiterhin für das Wohl der Gemeinde einzusetzen.

 

Seit vier Jahren hat «Zukunft Suhr» mit 3 von 5 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat. Es wurde viel erreicht. Regelmässig erhalten wir Feedbacks aus der Bevölkerung, von kantonalen Stellen und sogar von nationalen Organisationen, dass Suhr sehr gut aufgestellt ist und innovative Projekte vorantreibt. Dafür steht «Zukunft Suhr» heute und auch in Zukunft ein.

 

Danke Marco!

Gemeindepräsident Marco Genoni prägte die Entwicklung der letzten Jahre. Mit seiner integrierenden und sachlichen Art gelang es ihm, Mehrheiten zu finden und die Projekte voranzutreiben. Starke Spuren hinterlässt er im Bereich Partizipation der Bevölkerung und in den Finanzen. «Zukunft Suhr» bedankt sich herzlich für die grosse geleistete Arbeit und wünscht einen guten Abschluss der laufenden Legislatur.

 

Auch Thomas Baumann und Oliver Krähenbühl sind nicht aus dem Gemeinderat wegzudenken. Im Bereich Bau und Verkehr wurden zahlreiche Weichenstellungen erreicht. Neu wird bei Zonenaufwertungen beispielsweise eine Mehrwertabgabe erhoben, die zweckgebunden für die gute Gestaltung unserer Gemeinde eingesetzt wird.

 

Oliver Krähenbühl ist ein unermüdlicher Kämpfer für einen guten Schulstandort Suhr und für ein attraktives kulturelles und sportliches Leben. Er setzte Projekte wie das neue Musikschulreglement und die Umgebungsgestaltung beim Schulhaus Dorf in kurzer Zeit um.

 

Neu in den Gemeinderat: Sonja Ihle

Es freut uns, als neue dritte Kandidatin von «Zukunft Suhr» Sonja Ihle vorzustellen. Seit 2010 Mitglied der Schulpflege hat sie sich stark eingesetzt für die Schule Suhr und viele wichtige Projekte

vorangetrieben. Seit 2015 ist sie zudem Präsidentin der Schulpflege und leitet das Gremium umsichtig und zum Gewinn von allen Beteiligten.

 

«Zukunft Suhr» strebt ebenfalls die Sicherung des Gemeindepräsidiums an, um den Drive der Gemeinde sicher zu stellen und weiter zu entwickeln. Die Strategie wird in den nächsten Wochen festgelegt und kommuniziert.

 

Wir sind überzeugt, mit diesen drei Kandidat*Innen Top-Leute für die kommenden Jahre zu stellen. Unterstützen Sie uns und tragen Sie auf diese Weise bei zu einer modernen, innovativen und lebenswerten Gemeinde.


11.3.2021, Bastian Wittwer

Mischwasseranlagen – dreimal "Ja" an der Abstimmung vom 28. März

Ökologie und nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen wie dem Wasser liegen «Zukunft Suhr» am Herzen. Deshalb ist für uns – im Unterschied zu anderen Parteien – klar, dass es sich bei der Erstellung von Mischwasseranlagen nicht nur um eine zwingende gesetzliche Verpflichtung handelt, sondern auch um eine sinnvolle und notwendige Investition für die Umwelt.

Die Abwasserreinigung in der Schweiz ist eine der grössten Erfolgsgeschichten im Umweltschutz. Die Mischwasserbehandlungsanlagen (MWBA) sind wichtige Puzzleteile im Abwassersystem.

 

Über folgende drei Geschäfte wird am 28. März in Suhr an der Urne abgestimmt.

  1. Kreditabrechnung Mischwasseranlage Nr. 965, beim Schwimmbad-Parkplatz
    Der Kostenvoranschlag vom 2015 rechnete mit Gesamtkosten von rund 1.18 Mio. Franken. Die Kostenabrechnung vom Juli 2019 beläuft sich auf rund 1.11 Mio Franken. D.h. die MWBA Nr. 965 konnte rund sechs Prozent unter dem Kostenvoranschlag abgerechnet werden.
  2. Wiedervorlage Kreditabrechnung Mischwasseranlage Nr. 746, auf dem Pfister Areal
    Beim Bau der MWBA Nr. 746, gab es eine Überschreitung der Kosten. Das vom Regierungsrat verfügte Projekt musste mit einer Kostenüberschreitung von rund 1.6 Mio. Franken abgerechnet werden. Die Abrechnung dazu wurde an der Gemeindeversammlung vom 6. November 2020 an den Gemeinderat zurückgewiesen.
    Für «Zukunft Suhr» ist diese Kreditüberschreitung genauestens zu analysieren und aufzuzeigen, wie so etwas in Zukunft vermieden werden kann. Der Gemeinderat hat zu diesem Zweck eine externe Expertise beauftragt. Wir sind überzeugt, dass er die Lehren daraus gezogen und Verbesserungsmassnahmen aufgegleist hat.
    Die Mehrkosten sind unschön, aber wichtig ist: Das Bauwerk ist kein Scherbenhaufen, sondern vollendet und voll funktionstüchtig.
  3. Zusatzkredit Mischwasseranlage Nr. 7, beim Steinfeld
    Gegenüber dem genehmigten Ausführungskredit vom 2015, ergeben sich Mehrkosten für die Realisierung der MWBA Nr. 7 von total 730'000 Franken oder rund 25 %. Die detaillierte Begründung ist nachvollziehbar im Abstimmungsbüchlein erläutert.

    Ein Gutachten bestätigt, dass das Projekt und die Totalkosten von 3 Mio. Franken nachvollziehbar und angebracht sind. Im Vergleich zu den anderen Mischwasserbehandlungsanlagen ist die Summe höher, weil u.a. ein erhöhter Sicherheitsaufwand besteht bei der Durchleitung des Kanals durch die Grundwasserschutzzone der Gemeinde Buchs.

Weitere Infos hier:

Mischwasserbehandlungsanlagen (MWBA)

Bei starken Regenfällen sind die Kanalisation und die Abwasserreinigungsanlagen überlastet und ein Teil des Abwassers, inklusive WC-Spülungen, muss direkt in die Bäche und Flüsse abgeleitet werden.

 

In den ersten Minuten eines Regens ist das Abwasser besonders stark mit Schmutz- und Giftstoffen belastet, weil dann die Strassen, Plätze und Dächer richtiggehend abgewaschen werden.

 

Wenn dieses stark belastete Abwasser völlig ungereinigt direkt in die Gewässer gespült wird, wirkt sich das sehr negativ auf die Lebewesen in den Gewässern aus und bedeutet auch eine Gefahr für unsere Gesundheit.

 

Um zu verhindern, dass dieses Abwasser völlig ungereinigt in die Bäche und Flüsse gelangt, braucht es Mischwasserbehandlungsanlagen: Sie halten die Feststoffe zurück und sorgen so dafür, dass das Abwasser wenigstens vorgereinigt in die Bäche und Flüsse abgeleitet wird.

 

Die drei bestehenden Regenentlastungen in Suhr, die bei Starkregen Abwasser aus der Kanalisation ungereinigt direkt in die Wyne oder Suhre leiten, erfüllten die gesetzlichen Anforderungen des Gewässerschutzes nicht mehr. Damit die Vorgaben wieder erfüllt werden können, müssen die bestehenden Regenentlastungen durch grössere, leistungsfähigere und den technischen Vorschriften entsprechende Mischwasserbehandlungsanlagen ersetzt werden. 


Bastian Wittwer, 29.11.2020

Ja zur Steuerfusserhöhung, „Ja, aber“ zur Traglufthalle

Kann die Jahresrechnung 2019 genehmigt werden? Soll das Budget 2021 mit einer Steuerfusserhöhung von 4 % auf neu 112 % akzeptiert werden? Soll das 50 Meter Schwimmbecken im Winter mit einer Traglufthalle gedeckt werden?

Diese Fragen wurden an der Gemeindeversammlung behandelt.

 

Kreditabrechnung Mischwasserbehandlungsanlage abgelehnt

Der Bau der Mischwasserbehandlungsanlage bei Möbel Pfister kostete 3,56 Millionen Franken, statt der budgetierten 1,96 Millionen Franken. Die massive Kreditüberschreitung wurde kritisiert. SVP und FPP verlangten die Rückweisung dieser Kreditabrechnung. Die Rückweisung wurde mit 104 zu 82 Stimmen gutgeheissen. Der Gemeinderat muss hier nochmal über die Bücher.

Die Jahresrechnung 2019 und die restlichen 5 Kreditabrechnungen werden gutgeheissen.

 

„Ja, aber“ zur Traglufthalle

Mit klarer Mehrheit und nur vereinzelten Gegenstimmen folgen die Anwesenden dem Antrag des Gemeinderates und der Parole von «Zukunft Suhr» und sagen Ja zur winterlichen Traglufthalle über dem 50 Meter Schwimmbecken.

Die SVP und IG Pro Suhr waren dem Vorhaben gegenüber kritisch eingestellt, sahen aber auch den Gewinn von zusätzlicher Schwimmfläche im Winter. Sie stellen den Antrag für ein Ja unter der Bedingung, dass die Finanzierung zu 100 Prozent geregelt ist und klar feststeht, wer eine allfällige Kostenüberschreitung zahlt. Diesem Antrag folgten die Stimmenden im Saal mit 129 zu 53.

 

Auch wir von «Zukunft Suhr» können hinter diesem pragmatischen Schritt stehen. Es gilt die Kosten im Griff zu haben und so in die Standortattraktivität zu investieren.

 

Ja zur Steuerfusserhöhung von 108 auf 112 Prozent

Für «Zukunft Suhr» ist klar: Suhr braucht einen gesunden finanziellen Handlungsspielraum. Dieser kann in der jetzigen Situation nur gewährleistet werden, wenn die Steuern angehoben werden. Deshalb ist es nur konsequent, wenn der Präsident von «Zukunft Suhr» eine Steuerfusserhöhung von 6 statt 4 Prozent beantragt.

Das Problem liegt bei den Einnahmen, nicht bei den Ausgaben. Das muss uns klar sein: Wenn in Suhr eine grosse Firma von einem aufs andere Jahr eine Million(!) Franken weniger Steuern zahlt ist das ein Problem. Da kann sich der Gemeinderat beim sparen von Ausgaben noch so bemühen.

 

Klar, dass der spontane und etwas trotzige Antrag eines älteren Herren und notabene ehemaligen Gemeinderates auf eine Steuerfusssenkung um 3 Prozent keine Chance hatte. Der Antrag von Zukunft Suhr erhielt immerhin 61 Stimmen, unterlag aber dem Antrag der SVP den Steuerfuss auf 110 Prozent zu erhöhen (110 Stimmen).

Zum Schluss wurde der Antrag des Gemeinderates mit 109 zu 100 Stimmen knapp gutgeheissen.

 

Somit ist entschieden: In Suhr steigt der Steuerfuss nächstes Jahr von 108 auf 112 Prozent. Und somit steigen die Einnahmen der Gemeinde um ca. 700‘000 Franken. Trotz dieser Mehreinahmen wird im operativen Ergebnis ein Defizit von rund 600‘000 Franken erwartet.

 

Kurze Rechnung: Jeder Stimmbürger in Suhr zahlt dadurch durchschnittlich lediglich 123 Franken mehr Steuern. 123 Franken im Jahr, das ist doch wirklich nicht zu viel, wenn dafür gesunde Gemeindefinanzen ermöglicht werden! Wir sind der Meinung auch 184 Franken (= 6 % Erhöhung) pro Stimmbürger wären drin gelegen und somit hätte eine schwarze Null erreicht werden können.


Gemeindeversammlung

An der Gemeindeversammlung am 26. November 2020 werden unter anderem folgende zwei Traktanden behandelt:

  • Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen - Realisierung einer temporären Traglufthalle über dem 50 m Becken – Bruttokredit von Fr. 3'000'000, Anteil Gemeinde Suhr Fr. 450'000
  • Budget 2021 mit einer Steuerfusserhöhung von 4 % auf neu 112 %

Die detaillierten Unterlagen sind auf der Homepage der Gemeinde Suhr zu finden (Link).

 

«Zukunft Suhr» hat sich intensiv mit den Themen beschäftigt und für beide Geschäfte die Ja Parole gefasst.

Kommen auch Sie an die Gemeindeversammlung und unterstützen Sie unsere Parolen für ein Suhr mit mehr statt weniger Leistungen.

 

Netto-Verpflichtungskredit von Fr. 450'000 (Anteil Suhr) für Traglufthalle

In der Region Aarau bestehen in den Wintermonaten nicht genügend Schwimmflächen. Zu spüren bekommen dies verschiedene Wassersportvereine, die Öffentlichkeit, aber auch die Schulen.

 

Es gibt verschiedene Argumente, die für ein Ja sprechen:

  • Es ist ein ausgereiftes, kostengünstiges regionales Projekt an dem sich die Gemeinden der Region beteiligen.
  • Der vom Lehrplan 21 geforderte Schwimmunterricht kann an unserer Schule angeboten werden.
  • Mehrwert für die Öffentlichkeit und die Familien in den entlasteten Hallenbädern.
  • Die zusätzliche Schwimmfläche im Winter steigert die Attraktivität unserer Gemeinde.

 

Aus dem Abstimmungsbüchlein der Gemeinde Suhr:

Dem Gemeinderat ist es wichtig, den regionalen Gedanken mit zu tragen und die Zusammenarbeit und Beteiligung mehrerer Gemeinden, für eine regionale Lösung, mit einem guten Kostenverteilschlüssel zu unterstützen. Für den Sport und die Schule ist es ein wichtiges Projekt. Diese Argumente haben den Gemeinderat, trotz der angespannten finanziellen Lage bestärkt, das Projekt zu unterstützen.

 

Download
Faktenblatt von aarau regio zur Traglufthalle
2020-08-04_Factsheet_Traglufthalle_Freib
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Budget 2021 mit der nötigen Steuerfusserhöhung

Aus dem Abstimmungsbüchlein der Gemeinde Suhr:

Die Befürchtung, dass der Rückgang von über 1 Mio. Franken bei den Steuern juristischer Personen in der Rechnung 2019 dauerhaft sein könnte, bestätigte sich bereits im Frühjahr 2020. Es folgte die Corona-Krise, die wohl noch längst nicht überwunden ist. Die negativen Auswirkungen auf das Budget 2021 betragen gemäss Prognose des kantonalen Steueramtes bei den Steuern natürlicher Personen ca. 450'000 Franken. Das Budget wurde auf der Basis eines Steuerfusses von 108 % erstellt. Es wurden zahlreiche Korrekturen zur Verbesserung des Ergebnisses vorgenommen. Ein vertretbares Budget konnte jedoch trotz substanziellem Abbau im Sachaufwand und einer Nullrunde bei den Löhnen nicht erreicht werden.

 

Für «Zukunft Suhr» stellt sich die Frage, ob die 4 % ausreichen und nachhaltig sind. Auch mit dieser Steuererhöhung wird die Gemeinde Suhr eine jährliches Defizit einfahren. Wir sind der Meinung, dass unsere Gemeinde den finanziellen Handlungsspielraum auf keinen Fall verlieren darf.

 

Hinweis zur Veranstaltung:

Für die Gemeindeversammlung gilt das Schutzkonzept (link) der Bärenmatte.

 


Neugestaltung Tramstrasse

Der Kanton hat diesen Herbst die Detailplanung für die Neugestaltung der Tramstrasse Richtung Aarau bis zur Kreuzung Bavaria aufgelegt. Das Projekt bringt massgebliche Verbesserungen für den öffentlichen Bus, den Rad- und den Fussverkehr. Insbesondere sind die neuen Möglichkeiten zu begrüssen, die Tramstrasse oberirdisch zu queren.

 

Entlang der Tramstrasse führen neu auf beiden Seiten durchgehende Trottoirs, was unnötige und potenziell gefährliche Querungen hin und her künftig überflüssig macht. Vorteilhaft sind auch die vorgesehenen Mittelstreifen im Bereich des Buchsermarchwegs und beim Schweizerhof.

Beim Buchsermarchweg wird auf der langen geraden Strecke, die zum schnell fahren verleitet, eine Eingangstorsituation zum Ortskernbereich geschaffen. Beim Schweizerhof entsteht ein Platzcharakter, der ebenfalls den Innerortscharakter der Strasse unterstreicht und für die anliegenden Geschäfte eine Aufwertung bedeutet. All diese Massnahmen dürften sich nicht zuletzt auch auf die Lebensqualität in den Quartieren nahe der Tramstrasse und in Suhr insgesamt positiv auswirken.

Zukunft Suhr hat in einer Stellungnahme zur Auflage beim Kanton angeregt, die Trottoirüberfahrten velofreundlicher zu gestalten als im bereits umgebauten Teil der Tramstrasse.

 

Der Kanton ist zur Lärmsanierung verpflichtet

Mit dem verbauten Flüsterbelag alleine lassen sich die Grenzwerte nicht so senken, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Daher fordern wir den Kanton auf, in den betroffenen Streckenabschnitten Tempo 30 zu signalisieren, um die Lärmbelastung zu senken. Hinzu kommt, dass das tiefere Tempo die Gefahr von Unfällen mit schwächeren Verkehrsteilnehmer/innen ebenfalls nachweislich reduziert. Wir halten auch die ungeschützten Fussgängerquerungen nur dann für vertretbar, wenn der motorisierte Verkehr nicht mit Tempo 50, sondern mit Tempo 30 fährt.

 

Bessere Velo- und Fussgängerführung während der Bauzeit gefordert

Aufgrund der Erfahrungen mit dem bereits erfolgten Umbau im Suhrer Dorfkern sollen auch die Velo- und Fussgängerführung während der Bauzeit sorgfältiger und ohne grössere Umwege geplant werden.

 

Hier der Link auf die Seite vom Aargauer Departement für Bau, Verkehr und Umwelt.