Wie sieht DEIN Suhr in Zukunft aus?

Plakataktion - Übergabe an den Gemeinderat

Heike Fischer und ihre Töchter, Marco Genoni (Gemeindepräsident), Thomas Baumann (Gemeinderat), Philippe Woodtli (Geschäftsführer Gemeinde Suhr) und Rhea Mollet bei der Übergabe der Auswertung der Plakataktion
Heike Fischer und ihre Töchter, Marco Genoni (Gemeindepräsident), Thomas Baumann (Gemeinderat), Philippe Woodtli (Geschäftsführer Gemeinde Suhr) und Rhea Mollet bei der Übergabe der Auswertung der Plakataktion

Die Plakataktion (für weitere Infos nach unten scrollen) war ein voller Erfolg. Mehr als 150 Anregungen wurden notiert: von mehr Grün, mehr Platz zum Verweilen bis hin zu mehr Leben in allen Facetten. Am 2. Juli wurden die Ergebnisse dem Gemeinderat überreicht.

 

Die Vorschläge machen deutlich, dass viele sich wünschen, im Zentrum von Suhr nicht nur in interessanten Geschäften einzukaufen, sondern auch verweilen zu können. Sie möchten im Herzen des Dorfs eine gute Lebensqualität. Die am häufigsten genannten Punkte sind: 

 

  • Mehr Aussenraum zum Sitzen, Treffen, Reden: Viele wünschen sich einfach einen Platz, wo man sich treffen kann (18 Nennungen). Beliebt wäre ein Strassencafé, eine Gelateria oder eine Gartenbeiz im Ortskern (13 Nennungen) und einige wünschen sich einfach mehr Sitzgelegenheiten. Oft wird der Wunsch kombiniert mit einem attraktiven Spielplatz für Kinder in unmittelbarer Nähe.
  • Mehr Grün (19 Nennungen): Neben mehr Natur und Grünflächen im Allgemeinen ist der Erhalt der alten Bäume ein Anliegen, aber auch das Pflanzen von neuen, schattenspendenden Bäumen. Mehrfach wird eine eingezäunte Hundewiese genannt, in der man seinen Liebling gefahrlos rennen lassen kann.
  • Zugang zum Wasser (6 Nennungen): Dass die Suhre und der Stadtbach durch den Ortskern fliessen, ist heute kaum spürbar. Am Wasser sitzen zu können oder den Gewässern entlang zu spazieren ist daher ein weiteres Anliegen.
  • Mehr Leben (24 Nennungen): Die Vorschläge reichen von Foodtrucks, Wochenmarktständen und einem Flohmarkt auf der Bärenmatte bis zu mehr Livemusik, Freizeitateliers, Hochbeeten zum gemeinsamen Gärtnern und einem Kleintierzoo. Besonders oft genannt sind Spielmöglichkeiten auch für Erwachsene: ein Pétanque-Platz, ein Schachbrett und ein Mühlespiel am Boden, eine Wiese zum Kubb oder Federball spielen, ein Trampolin oder gar ein Beachvolleyball-Feld. 
  • Mehr Raum für Velos und zu Fuss Gehende (15 Nennungen): Diverse Vorschläge betreffen eine Verkehrsberuhigung im Zentrum. Mehrfach wurde das Schlagwort Begegnungszone genannt, mit dem Ziel das Nebeneinander von Auto- und Langsamverkehr verträglicher zu gestalten. Daneben gehören Verkehrssicherheit und bessere Wege für zu Fuss Gehende und Velos zu den Anliegen. Auch die «Killerkanten» der neuen Trottoirs und die ungenügenden Querungsmöglichkeiten für Fussgängerinnen und Fussgänger an der Tramstrasse sind Thema.
  • Weniger Autos, aber trotzdem Parkplätze (16 Nennungen): Der Autoverkehr wird kontrovers abgehandelt. Es überwiegt der Wunsch, ihn einzudämmen. Aber es wird auch die Befürchtung laut, dass bei zu wenig Parkplätzen Probleme für die lokalen Geschäfte entstehen.
  • Weniger Littering (6 Nennungen): Das Thema Abfall ist sehr präsent, sowohl in Bezug auf den öffentlichen Raum als auch auf die Gewässer in Suhr.

Aus der Sicht der Arbeitsgruppe Raumentwicklung von «Zukunft Suhr» war die Plakataktion ein voller Erfolg.

 

Wir danken allen herzlich, die mit ihren Anmerkungen dazu beigetragen haben.

 

Die breite Beteiligung hat Fantasie und Gespräche angeregt und Suhrer Ideen hervorgebracht, die in keinem Lehrbuch stehen. Die Erwartung ist nicht, dass alle Anregungen von heute auf morgen für teures Geld umgesetzt werden. Wir hoffen aber, dass sich der Gemeinderat in den sowieso anstehenden Planungen davon inspirieren lässt. Und Einiges dürfte auch ganz unkompliziert realisierbar sein.

 

Für weitere Auskünfte:

Heike Fischer, Arbeitsgruppe Raumentwicklung,  076 511 03 88

Joachim Greuter, 078 827 52 65, praesident@zukunft-suhr.ch

 


PLAKATAKTION IM MAI 2021 - Wie sieht DEIN Suhr in Zukunft aus?

Suhr wächst. Suhr wird weitergebaut. Suhr verändert sich. Doch die Lebensqualität soll erhalten bleiben oder gar verbessert werden. Wie aber lassen sich die räumlichen Qualitäten Suhrs stärken und Schwächen beseitigen? Diese Frage beschäftigt nicht nur uns von «Zukunft Suhr», sondern wohl alle Einwohnerinnen und Einwohner. Unser Ziel ist eine Gemeinde mit einem starken Zentrum, Orten zur Begegnung und lebendigen Quartieren. Dafür starten wir eine Plakat-Aktion.

 

Im Fokus der Plakat-Aktion von «Zukunft Suhr» steht das Dorfzentrum

An insgesamt sieben Standorten stehen Plakate, die zum Mitmachen einladen. Erste Ideen, wie dieser Ort mehr Aufenthaltsqualität erlangen könnte, sind auf den Plakaten skizziert. Haben Sie andere Vorstellungen? Wo würden Sie Sich gerne aufhalten? Und wie könnte der Ort gestaltet sein? Wo wünschen Sie sich Möglichkeiten der Begegnung? Nutzen Sie die Plakate direkt, um Ihre Ideen aufzuzeigen. Schicken Sie uns Ihre Ideen per Post oder hinterlegen Sie uns eine Botschaft in unserem digitalen Briefkasten.

 

Die Plakate bleiben bis Ende Mai 2021 stehen. Nach Ende der Plakat-Aktion werden die gesammelten Ideen und Meinungen auf dieser Website publiziert und gleichzeitig dem Gemeinderat als Anstoss für die künftige räumliche Entwicklung übergeben. Und selbstverständlich werden wir von «Zukunft Suhr» uns weiterhin für ein lebenswertes Suhr einsetzen. 


Die Hauptstadt erLEBEN

«Zukunft Suhr» und das Komitee «Pro Zukunfstraum Aarau» aus Suhr, haben am 24. August 2020 einen Besuch des Einwohnerrats Aarau organisiert. Das Besondere daran: Das wichtigste Traktandum galt dem Zukunftsraum Aarau.

 

Joachim Greuter, der Organisator des Anlasses und Präsident von Zukunft Suhr begrüsste im Ratskeller des Grossratsgebäudes die rund 30-köpfige Gruppe aus Suhr. Einwohnerratspräsident Thomas Richner (SVP) erklärte den Ratsbetrieb und beschrieb die Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Einwohnerrat.

Auf der Tribüne und im Ratskeller beobachtete die Gruppe aus Suhr dann die anschliessende Sitzung. Rednerinnen und Redner gab es deutlich mehr als jeweils an einer Gemeindeversammlung. Auch waren die Argumente mehrheitlich sehr differenziert und zeigten, dass man inhaltlich eine Ahnung hatte. «Wir profitieren weniger als die Anderen, aber immer noch verdammt viel!» Dies ein Zitat aus dem wohl emotionalsten und frischesten Votum für ein Ja zum Zukunftsraum Aarau.

 

Die Entscheidung bei der Abstimmung war deutlich: 30 Ja, 12 Nein zum nächsten Projektschritt.

 

Das deutliche Resultat freut «Zukunft Suhr» sehr und stimmt zuversichtlich, dass auch die Suhrerinnen und Suhrer ein mehrheitliches Ja zum Zukunftsraum Aarau einlegen werden am 27.09.2020.

 

Link zum Bericht im Landanzeiger, 27.8.2020 


Die Hauptstadt erWANDERN

Am 15. August 2020 treffen sich rund 25 Personen aus der Region Aarau um die  Zukunftsraum-Gemeinde Densbüren näher kennenzulernen.

Die Wandergruppe aus dem Tal startete auf der Staffelegg zum Spaziergang nach Asp und Densbüren unter dem Motto «Die Hauptstand erWANDERN». Das sind zwei Ortsteile, die das Zusammenleben schon lange erfolgreich leben und ihre Identität bewusst bewahren. Das passt zum Zukunftsraum Aarau.

Los geht’s zu Fuss und in Begleitung von Gemeindeammann Roger Meyer, der Gemeinderätin Colette Truttmann und Vize-Ammann Robert Wernli. Gross und Klein spaziert Richtung Herzberg und dann über den Hügel Richtung Asp. Den Aarauer Nebel lässt die Gruppe dabei hinter sich und freut sich über die Sonne auf dem Jura.


Die Hauptstadt erFAHREN

Veloausfahrt rund um den Zukunftsraum Aarau vom 18. Juni 2020

Trotz Regen haben rund 40 Velofahrerinnen und Velofahrer den Zukunftsraum Aarau umrundet. In Ober- und Unterentfelden wie auch in Aarau wurde unsere Gruppe durch Mitglieder der Exekutive begrüsst. Und alle waren sich einig: Das Fusionsprojekt ist die grosse Chance, eine neue Hauptstadt zu «bauen» und Dinge wie Verkehrs- und Raumplanung, Sportanlagen oder soziales Engagement gemeinsam anzupacken!

 

Weiter zur Berichterstattung in der Aargauer Zeitung vom 20. Juni 2020